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Seit 2016 arbeiten der Schweizer Autovisionär Frank M. Rinspeed und die Technologiegruppe Harting zusammen. Jetzt zeigen die Partner in Genf die neueste eFahrzeugstudie von Rinderknecht und Harting-Techniken für automatisiertes Laden. Alles unter dem Leitsatz: Der Durchbruch der E-Mobilität hängt ganz entscheidend von der Dauer des Ladevorgangs und der benutzerfreundlichen Ladeinfrastruktur ab. Lange Ladezeiten und unhandliche, schwere Steckverbinder schrecken Autobesitzer ab, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen.

Einigkeit herrscht auch hinsichtlich: Die Schnellladetechnologie mit dem DC Ladestecker (Combo) ist Voraussetzung dafür, dass zukünftig Fahrzeuge nicht in Stunden, sondern in einigen Minuten mit ausreichender Leistung versorgt werden. Ebenso werden automatische Lade-Lösungen an Bedeutung gewinnen, da das Handling der größeren Ladeinfrastruktursysteme schwieriger ist, und zudem der Platzbedarf zum Laden in Parkhäusern, auf Flottenparkplätzen oder in Garagen dafür kaum existiert.

Vor allem für E-Fahrzeuge regionaler Transport- und Logistikunternehmen wird eine schnelle DC Ladung unabdingbar werden, um die zukünftig geforderten Lieferzeiten und Flottenverfügbarkeiten einzuhalten. Weil der Onlinehandel boomt und auch den Fresh-Food-Bereich inzwischen einbezieht, glauben Frank M. Rinderknecht und Harting an kleine autonome Fahrzeuge, die ohne Umwege ihre Waren ‚just in time’ zum Kunden bringen. Diese Fahrzeuge müssen daher innerhalb kürzester Zeit wieder aufgeladen werden. „Optimal ist hier beispielsweise eine Ladungssituation, die abläuft, während der E-Transporter gleichzeitig mit Paketen und anderem Material beladen wird“, sagt Frank M. Rinderknecht. (mps/js/Foto: Harting)