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Aktuelles aus der Motorszene

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Der Ford Transit Custom Sport erhält ein neues Antriebsaggregat: 2,0-Liter-EcoBlue-Diesel mit 136 kW (185 PS). Damit ist dieses Modell die stärkste Variante der Transit Custom-Baureihe. (mps/gz/Foto: Ford)

Nach der erfolgreichen Rekrutierungsaktion unter dem Motto "Werde Teil unseres Teams von 400 neuen Kfz-Mechatronikern" in 2018 baut die Ford-Werke GmbH in diesem Jahr die Kooperation mit der DEKRA Arbeit GmbH zur Personalbeschaffung für Ford Partner weiter aus. Neben der Suche nach Kfz-Mechatronikern, die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, konzentriert sich die Personalsuche für die Ford Partner 2019 auch auf Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker. (mps/js/Foto: Ford)

Die Großraum-Limousine Ford Tourneo Custom, die bis zu neun Personen Platz und viel Gestaltungsmöglichkeiten bietet, ist mit kraftvolleren und sparsameren Dieselmotoren erhältlich. Die eue Top-Variante ist die 136 kW (185 PS) starke Version des 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotors mit einem maximalen Drehmoment von 415 Nm. Sie ersetzt die bisherige Top-Motorisierung mit 125 kW (170 PS). (mps/gz/Foto: Ford)

Mit einem 2,3-Liter-Turbobenziner und zwölf Prozent mehr Leistung stellt Ford Mitte des Jahres den Focus ST vor. Die 280 PS (206 kW) und das 420 Newtonmeter Drehmoment sollen in Kombination mit dem sportlichen Fahrwerk für noch mehr Fahrvergnügen sorgen. Zu haben ist der Bolide mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder auf Wunsch mit einer Sieben-Gang-Automatik. (mps/bt/Foto: Ford)

Ford entwickelt ein voll autonomes Fahrzeug, das ab 2021 in Großserie produziert werden soll. Es wird weder Lenkrad noch Pedale aufweisen und dem Autonomie-Level 4 auf der fünfstufigen Skala der Society of Automotive Engineers (SAE) entsprechen. Das Gefährt ist für den Einsatz bei digitalen Mobilitätsdienstleistern konzipiert, die es für Dienste wie Ride Sharing und Robotaxi einsetzen können.

Um die Entwicklung des autonomen Fahrens zu beschleunigen, investiert Ford in Technologieunternehmen und startet umfangreiche Kooperationen. So wurde das eigene Entwicklerteam im kalifornischen Hightech-Zentrum Silicon Valley um 100 Prozent aufgestockt, die Fläche des Palo Alto Campus nahezu verdoppelt.

Zugleich kooperiert Ford mit dem Fahrdienstvermittler Lyft. Die vereinbarte Partnerschaft zielt darauf ab, selbstfahrende Automobile in Zukunft erschwinglicher zu machen und rascher in den realen Straßenverkehr zu integrieren. Lyft verfügt insbesondere in den USA über ein großes Kundennetzwerk. Dabei profitiert der Fahrdienstanbieter aus dem Silicon Valley von einer wachsenden Nachfrage sowie Einblicken in den Transportfluss innerhalb von Städten. Ford wiederum bringt viel Erfahrung bei der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologie sowie bei der Großserienfertigung ein.

„Das nächste Jahrzehnt steht im Zeichen der Automatisierung des Autos. Wir glauben, dass autonome Fahrzeuge erhebliche Bedeutung für die Gesellschaft erlangen werden – ähnlich wie die Erfindung der Fließbandfertigung durch Henry Ford vor 100 Jahren“, erläutert Jim Hackett, Präsident und CEO der Ford Motor Company. „Wir sind fest entschlossen, ein autonomes Fahrzeug auf die Straße zu bringen, das die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht sowie Lösungen für aktuelle gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen bietet.“

Die Entwicklung eines selbstfahrenden Autos bis 2021 ist Bestandteil des Ford Smart Mobility-Plans. Er beschreibt den Weg des Unternehmens zum Marktführer für autonome Fahrzeuge, Konnektivität, Mobilität, Kundenerlebnis sowie Daten und deren Analyse.

Als erster Automobilhersteller testete Ford autonome Autos in Mcity. Bei diesem groß dimensionierten Freiluftlabor der University of Michigan/USA handelt es sich um eine Nachstellung von urbanen Strukturen mit Gebäudeattrappen und einem acht Kilometer langen Straßennetz inklusive Kreisverkehr, Ampeln, einem Tunnel, Baustellen, Fußwegen, einer Brücke sowie Fahrbahnen mit unterschiedlichsten Oberflächen.

Im Jahr 2021 sollen Kunden von Ford in den Genuss autonom fahrender Fahrzeuge kommen. Dazu investiert der Hersteller nicht nur  in zukunftsweisende Technologien, er sichert sich innovative Technik auch durch Partnerschaften:

Argo Al: Das Start-up aus Pittsburgh (USA) ist auf künstliche Intelligenz und Robotik spezialisiert. Ziel der Kooperation: die gemeinsame Entwicklung einer Software-Plattform für autonome Fahrzeuge, die der Autohersteller bis 2021 auf die Straße bringen will. Die Software soll anderen Marktteilnehmer in lizensierter Form zur Verfügung stehen.

Domino's Pizza: Mit dem Weltmarktführer im Bereich der Pizza-Lieferdienste soll das Verständnis vom möglichen Einsatz selbstfahrender Automobile bei der Auslieferung von frischen Lebensmitteln getestet werden. Dabei wollen die Ingenieure untersuchen, wie Kunden auf die selbstfahrenden Lieferfahrzeuge reagieren und mit ihnen interagieren. Die Tests werden in Ann Arbor durchgeführt, einer mittelgroßen Stadt im US-Bundesstaat Michigan mit rund 115.000 Einwohnern. Kunden, die freiwillig an dem Versuch teilnehmen, können das Lieferfahrzeug über GPS mit einer aktualisierten Version der Domino's Tracker®-App verfolgen. Sie erhalten zudem Textnachrichten mit Echtzeit-Positionsdaten des selbstfahrenden Lieferfahrzeugs sowie einen Code, mit dem sie das beheizte Laderaumfach öffnen und ihre Pizza entgegennehmen können.

Velodyne : Der Marktführer in der Entwicklung von LiDAR-Sensoren nutzt seit gut einem Jahrzehnt seine Technologie beim autonomen Fahren sowie bei der Erstellung hochauflösender 3D-Umgebungskarten.

SAIPS: Ford hat das israelische Unternehmen gekauft, das für seine fortschrittlichen Technologien im Bereich der künstlichen Intelligenz bekannt ist. SAIPS entwickelt Bilderkennungs- und Videoverarbeitungsalgorithmen, Signalverarbeitung und -klassifizierung, die dem System selbständiges Lernen ermöglichen.

Nirenberg Neuroscience LCC: Der US-Autohersteller sicherte sich exklusiv die Lizenz an den Produkten dieses Unternehmens. Die Neurowissenschaftlerin und Firmengründerin Dr. Sheila Nirenberg knackte den neuronalen Code, den unsere Augen verwenden, um das Gesehene an unser Gehirn zu übertragen. Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte die Wissenschaftlerin unter anderem eine Vorrichtung, die Patienten mit Netzhauterkrankungen einen Teil ihrer Sehkraft zurückgibt. Zu den weiteren Errungenschaften Dr. Nirenbergs zählt eine leistungsfähige Bildverarbeitungstechnologie, die Objekte und sogar Gesichter erkennt. Mithilfe dieser Technik erreichen Navigationsanwendungen und Assistenzsysteme ein neues Level. Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, dass autonome Fahrzeuge von Ford künftig über menschenähnliche Intelligenz verfügen.

Civil Maps: Ford hat in das Unternehmen aus dem kalifornischen Berkeley investiert, das sich durch die Erstellung hochauflösender 3D-Karten einen Namen gemacht hat. Mit skalierbarer und hoch effizienter 3D-Kartentechnik hat Civil Maps Pionierarbeit geleistet und wird die Umgebungsscanner der autonomen Fahrzeuge weiter verbessern. (mps/gz/Foto:Ford)